Glossar
Benetzungslücken Händedesinfektion
Benetzungslücken (Fehlstellen) sind Hautareale, die bei der Händedesinfektion nicht oder nicht vollständig mit Desinfektionsmittel benetzt werden. Da Krankheitserreger in diesen Lücken überleben können, stellen sie ein erhebliches Infektionsrisiko dar. Häufig treten diese Lücken an Daumen, Fingerkuppen, Nagelrändern und Handrücken auf [Abb. 1]. Damit Benetzungslücken nicht unbemerkt bleiben, ist regelmäßiges Training ein wichtiger Bestandteil der Infektionsprävention: Bei der weit verbreiteten UV-Methode werden fluoreszierende Testmittel eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt anschließend unter UV-Licht, meist in einer UV-Box. Bei der DesiCoach®-Methode werden zwei Trainingsflüssigkeiten eingesetzt. Das Training in zwei Phasen ermöglicht die Kontrolle sowie anschließende Optimierung der Benetzung. Laut KRINKO/RKI-Empfehlungen (Seite 1206) sind Schulungen zu den Indikationen der Händedesinfektion in Verbindung mit praktischem Training für alle Mitarbeitenden in Gesundheitseinrichtungen mindestens jährlich sowie zeitnah bei Hinweisen auf Probleme in diesem Bereich durchzuführen.Ursachen & Relevanz
Vermeidung durch Training
Herkömmliche Methode: UV-Kontrolle
Moderne Methode: DesiCoach®

Abb. 1: Schematische Darstellung typischer Benetzungslücken. Hellblau: Häufig vergessen. Dunkelblau: Sehr häufig vergessen.

Abb. 2: Sichtbarmachung von Benetzungslücken und Dosiermenge beim Training mit dem DesiCoach®-Färber

Abb. 3: Unmittelbare Sichtbarmachung der Benetzung beim Training mit dem DesiCoach®-Entfärber
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