Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Mit der DesiCoach®-Methode trainieren wir in wenigen Minuten worauf es bei der Händedesinfektion wirklich ankommt.

Hier im Video kannst du dir das Training mit DesiCoach® Schritt-für-Schritt ansehen:

deutsch

english

Warum ist die pinke Färbung erst nach etwa 60 Sekunden vollständig sichtbar?
Und was kann man eigentlich bei der Entfärbung lernen?
Diese "Geheimnisse" möchten wir gern lüften.

Erst unsichtbar, dann sichtbar.

Im ersten Teil des Trainings erfolgt das Einfärben.
Hieran lässt sich hieran der Status Quo der individuellen Dosiermenge und Einreibetechnik beurteilen.

Dosierung

Die Intensität der Färbung dient als Indikator für eine ausreichende Dosierung des Desinfektionsittels. Innerhalb von 60 s entfaltet sich die volle Farbe und enthüllt, ob die ausreichende Dosiermenge aufgetragen wurde oder auch zu viel vertropft ist.

Einreibetechnik

Um ein ehrliches Ergebnis zu erhalten, geschieht die Färbung zeitverzögert. So lässt sich während der Einreibezeit noch nicht erkennen, ob Benetzungslücken aufgetreten sind – genau so, wie bei einem "normalen" Desinfektionsmittel. Erst während die Flüssigkeit trocknet zeigt sich der Aha-Effekt: die zunehmende Färbung macht eventuelle Benetzungslücken, anhand von ungefärbten Hautpartien, deutlich sichtbar. 

TIPP: Desinfiziere die Hände bei deiner ersten Trainingseinheit genauso, wie im Alltag. So lernst du am besten aus möglichen Fehlern.

Erkenntnis durch Entfärbung.

Im zweiten Teil des Trainings erfolgt das Entfärben.
Dies ist nicht etwa der schnellste Weg, um die Farbe wieder los zu werden, sondern ebenfalls ein elementarer Teil der Schulung.

Benetzung

Die Entfärbung erfolgt sofort und ohne Zeitverzögerung! Du erkennst bereits während des Auftragens, wo die Schwachstellen liegen und kannst deine Handgriffe entsprechend anpassen. Dieser WOW-Effekt ermöglicht es, die eigene Technik direkt zu verbessern.

Reihenfolge

Da der Alkohol im Desinfektionsmittel schnell verdampft, sollten kompliziert zu benetzende Hautpartien zuerst desinfiziert werden. Nach dem Entfärben zeigen sich zu spät benetzte Hautbereiche durch pinke Farbrückstände auf der Haut. Eine Einladung diesen Hautpartien bei der Desinfektion in Zukunft früher Beachtung zu schenken.

TIPP: Sowohl nach dem Einfärben als auch nach dem Entfärben sollten die Hände genau auf Dosiermenge und Desinfektionslücken überprüft werden. Diese Fehleranalyse hilft bei der Optimierung der persönlichen Technik.

Entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts verbindet die DesiCoach®-Methode erstmals die drei wichtigsten Lernziele der wirksamen Händedesinfektion in einem Produkt.

I. Dosiermenge

Die richtige Menge für deine individuelle Handgröße 

Je nach individueller Handgröße sind etwa 3 bis 5 Milliliter nötig, um die Hände vollständig und ausreichend zu benetzen.

II. Einreibetechnik

Die effektivsten Handgriffe zur vollständigen Benetzung 

Mit einer Reihe gekonnter und individuell einstudierter Handgriffe können alle Hautareale vollständig benetzt werden.

III. Reihenfolge

Deine Routine zur Behebung von Schwachstellen 

Die Reihenfolge der Handgriffe ist wichtig, um Stellen, an denen sich die Flüssigkeit schwer verteilt, zuerst zu benetzen.

Mit diesen Schritten
erreichst du die Lernziele:

Durch visuelles Feedback erarbeitet sich jede:r eine individuelle Technik zur wirksamen Desinfektion! Und das ganz ohne zusätzliches Equipment.

Dosiermenge

Schritt 1 – 2 | DesiCoach®-Färber

Der Färber zeigt nach etwa 1 Minute anhand der Farbintensität, ob du die ausreichende Dosiermenge für deine individuelle Handgröße verwendet hast.

Das Zählen von Pumphüben ist im Allgemeinen ungenau – aufgrund variabler Dosiermengen des Spenders. Besser ist es, ein Gefühl für die individuelle Menge in deiner Hohlhand zu entwickeln. Denn nur mit der optimalen Menge an Desinfektionsmittel hat man die Chance beide Hände vollständig zu benetzen und die vom Hersteller deklarierte Einwirkzeit von üblicherweise 30 Sekunden zu erreichen. Wird hingegen zu wenig Desinfektionsmittel appliziert, verringert sich die benetzte Fläche signifikant! [1]

Einreibetechnik

Schritt 1 – 2 | DesiCoach®-Färber

Mit dem Färber erfolgt die Einfärbung leicht zeitverzögert. Das bedeutet beim Einreiben ist der Färber noch "unsichtbar" – so, wie herkömmliches Desinfektionsmittel.

Nach etwa 1 Minute wird das Ergebnis deiner Desinfektion sichtbar. Das hilft dir beim Erlernen einer eigenverantwortlichen Einreibetechnik.

Schritt 3 – 4 | DesiCoach®-Entfärber

Mit dem Entfärber erfolgt die anschließende Entfärbung unmittelbar und ohne Zeitverzögerung.

Dieser Schlüsselmechanismus unterstützt dich bei der direkten Verbesserung der eigenen Desinfektionstechnik. So können die Handgriffe während des Auftragens optimiert werden.

Das Desinfektionsmittel sollte so auf beiden Händen eingerieben werden, dass die gesamte Oberfläche der Hände für die Dauer der Einwirkzeit benetzt bleibt. Mit einer Reihe gekonnter Handgriffe können alle Hautareale benetzt werden, bevor das Desinfektionsmittel verdunstet. Auch die individuellen Fähigkeiten spielen dabei eine Rolle: zum Beispiel ob du Links- oder Rechtshänder bist.

Reihenfolge

Schritt 3 – 4 | DesiCoach®-Entfärber

Der Entfärber zeigt, wo die Flüssigkeit wirksam aufgetragen wurde und wo nicht.

Anhand der pinken Farbrückstände kannst du nach dem Entfärben analysieren, ob du die Reihenfolge deiner Handgriffe anpassen solltest, um besonders schwer zu desinfizierende Hautareale rechtzeitig zu benetzen.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Methode der ‘individuellen Routine‘ bessere Ergebnisse erzielt als das strikte Nachahmen eines ‘vorgeschriebenen Ablaufs‘. [2] Bei diesem Lernziel geht es daher um das Erarbeiten einer eigenverantwortlichen und individuellen Routine, die gewährleistet, dass kritische Hautareale besonders gut desinfiziert sind (Fingerspritzen zuerst!).

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Training mit DesiCoach® findest du in diesem Beitrag:
Trainingsschritte mit DesiCoach

Die Lernziele zeigen, worauf es beim Training wirlich ankommt. Richtig angewendet hilft die Schulungsmethode mit DesiCoach® unsere Lernziele sichtbar und sicher zu erreichen.

Quellen:

[1] Kampf et al.; Less and less–influence of volume on hand coverage and bactericidal efficacy in hand disinfection; BMC Infectious Diseases 2013; 13:472
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/...]

[2] Sakmen et al.; Impact of the teaching method of the rub-in technique for learning hygienic hand disinfection in medical studies: a comparative effectiveness analysis of two techniques; GMS Hygiene and Infection Control 2019; Vol. 14; Doc17
[https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/...]

Die DesiCoach®-Methode ist die neue Art von Training für eine richtige Händedesinfektion. Schnell, leicht und selbst anwendbar zeigt DesiCoach® in wenigen Schritten, ob die Hände wirklich richtig desinfiziert werden.

So geht's
in 4 Schritten:

Nimm den Färber
(75 ml oder 4 ml)

Färber auftragen

Richtig dosieren

Damit die deklarierte Wirksamkeit eines Desinfektionsmittels erreicht wird, müssen die Hände i. d. R. für mindestens 30s lang nass sein. Wie schafft man das? Klar: indem man genug Flüssigkeit aufträgt. 

TIPP: Große Hände brauchen mehr Flüssigkeit; kleine etwas weniger. Das Zählen von Pumphüben ist ungenau, aufgrund variabler Dosiermengen vom Spender. Besser ist, ein Gefühl für deine individuell korrekte Menge zu entwickeln.

Lückenlos einreiben

Vergiss, dass du im Training bist. Desinfiziere deine Hände im Training genauso, wie du es im Alltag tust. So lernst du am besten aus möglichen Fehlern.

TIPP: Zuerst Fingerspitzen, Nagelfalz und Daumen desinfizieren – denn da ist die höchste Keimdichte. Handgelenke nicht vergessen.

Farbentwicklung abwarten

Lass die Heyfair-Magie wirken. 🙂

Nachdem die Flüssigkeit vollständig verdampft ist, beginnen deine Hände sich zu färben. Nach etwa einer Minute kannst du die Desinfektion auswerten.

Prüfen

Dosiermenge und
Benetzung prüfen

Dazu benutzen wir eine Farbskala. Auf intensiv gefärbten Hautstellen wurde die deklarierte Wirksamkeit erreicht – also ausreichend Flüssigkeit aufgetragen, um die Haut für etwa 30s feucht zu halten. Auf blass gefärbten Hautstellen wurde zu wenig Flüssigkeit aufgetragen. Die Keimreduktion ist also wahrscheinlich geringer als deklariert.

TIPP: Du hast trotz ausreichender Dosiermenge nur eine blasse Färbung? Dann schau mal, ob du beim Auftragen zu viel vertropft hast.

Nimm den Entfärber
(75 ml oder 4 ml)

Entfärber auftragen

Entfärber dosieren

Jetzt kommt der Entfärber zum Einsatz – du willst ja nicht, dass deine Hände pink bleiben. 😉

TIPP: Nimm ungefähr genauso viel wie beim Einfärben. Selbst, wenn du am Anfang zu wenig verwendet hast. So kannst du im Anschluss gleich das Training wiederholen, wenn du magst.

Lückenlos einreiben

Der Farbstoff entfärbt sich nun sofort – du siehst deshalb unmittelbar welche Benetzung durch deine jeweiligen Handgriffe erreicht wird.

TIPP: Überlege dir, wie du deine Handgriffe anpassen kannst, um deine Hände in noch kürzerer Zeit vollständig zu benetzen.

Technik optimieren

Passe deine Handgriffe und die Reihenfolge der einzelnen Handgriffe so an, dass alle Hautareale rechtzeitig und vollständig benetzt werden.

Prüfen

Reihenfolge und
Benetzung prüfen

Nach dem Entfärben siehst du gut, welche Hautstellen nicht ausreichend desinfiziert wurden: Nagelfalze und Hautfurchen, trockene Hautstellen oder lange Fingernägel sind meist schwer zu desinfizieren. Gleichzeitig sind dies Stellen mit besonders hoher Keimdichte.

TIPP: Du behebst das Problem, indem du kritische Hautstellen gleich am Anfang deiner Desinfektion behandelst. So ist ausreichend Flüssigkeit vorhanden, um die schwer erreichbaren Stellen zu benetzen.

Und danach ...

Training wiederholen

Einer der besonderen Vorteile von DesiCoach® ist, dass das Training nach der ersten Anwendung direkt wiederholt werden kann – das heißt der Farbeffekt 'nutzt sich nicht ab' – und man kann sich beim zweiten Durchgang direkt verbessern.

Nach etwa einer Woche Praxisanwendung deiner neuen Einreibetechnik solltest du das Training noch einmal durchführen. So stellst du sicher, dass sich in der Zwischenzeit keine Fehler eingeschlichen haben.

Anschließend ist das Training im jährlichen Turnus sinnvoll und vom Robert Koch-Institut empfohlen.